Anfang April war ich bei der Filmpremiere von "gehörlos" in Wien und war beeindruckt: Ein Film, der nicht nur informiert, sondern bewegt – über die Geschichte und Lebensrealität tauber Menschen in Österreich.
Die Doku von Anita Lackenberger und Gerhard Mader in Kooperation mit Lukas Huber gibt tauben Menschen eine Bühne, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Es geht um jahrzehntelange Ausgrenzung, um Zwangs-Sterilisationen, um das Verbot der Gebärdensprache – aber auch um Widerstand, Zusammenhalt, Hoffnung und Fortschritte, wie etwa die erste Parlamentsrede in Österreich mit Gebärden-Dolmetscher*innen und die Anerkennung der Österreichischen Gebärdensprache als eigene Sprache in der Verfassung.
Ein Hinweis meinerseits:
Neben Gebärdensprachdolmetschen kann auch Schriftdolmetschen dabei helfen,
Barrieren abzubauen. 🙃
"gehörlos – Welt ohne Hören?": Klare Filmempfehlung
meinerseits!
Habt ihr die Doku auch schon gesehen?